when dreams came true

Das war es wovon ich geträumt habe: meine eigenen Dirndln zu machen, die auch noch anderen gefallen und gerne getragen werden. Die ich selbst gestalte, in der Geschwindigkeit und gleichzeitig Schlichtheit, die ich so mag. Etwas Neues zu entdecken und gestalten aber dabei das Vergangene nicht aus den Augen verlieren. 

Wovon ich nicht geträumt habe: jemanden kennenzulernen, der ebenso auf Tradition, Handwerk, perfekte Verarbeitung, Liebe zum Detail, gelebtes Brauchtum, Freundschaft und Leidenschaft achtet, dabei gerne neue Wege beschreitet und Dinge in die Jetzt-Zeit holt ohne dabei jemandem auf die Füße zu treten. Der so behutsam ans Werk schreitet, dass man es nur wie einen goldenen Flügelschlag eines exotischen Vogels wahrnimmt. Jemanden der sich mit einem Feingefühl an steife Traditionen wagt, die nicht mehr unangetastet bleiben wollen und dazu den Bogen zu einer herrlichen Koexistenz mit meinen Dirndln spannt. Ich habe nicht davon geträumt, aber es fühlt sich an als würde ich träumen... Ich ziehe den steinfedergeschmückten Hut und beuge mein Haupt in -nun ja nicht mehr ganz stiller, aber- aufrechter Hochachtung vor dem was du bist und tust: Niely Hoetsch, ich danke dir für diesen unvergesslichen Tag und für noch so viel mehr!!!  (und natürlich auch danke an Claudia Uth, die uns zusammengebracht hat <3)